19 Jul

Zivil- und Katastrophenschutz

Was kann der Katastrophen- und Zivilschutz leisten und was sind Katastrophen überhaupt? Betrachtet man diesen Schutz als Krisen- und Risikomanagement, oder wie gut ist der Schutz mit entsprechenden Maßnahmen und Einrichtungen des Staates gewährleistet? Das sind Fragen, die sich für viele Menschen stellen, wenn man an die verschiedenen Naturkatastrophen und andere Ereignisse denkt, bei denen etwa die Gesundheit und die lebensnotwendige Versorgung der Bevölkerung von Katastrophen ist.

Die Katastrophe in der Betrachtung zum Katastrophen- und Zivilschutz

Als Katastrophe wird ein besonderes Ereignis betrachtet, dass die Gesundheit und das Leben, sowie alle wichtigen Versorgungsmöglichkeiten von Menschen und Tieren betrifft. Dazu gehören auch erhebliche Schäden an Sachwerten. Katastrophen- und Zivilschutzeinrichtungen sind geschaffen worden, um die Lenkung von Rettungsmaßnahmen und Beseitigungsmaßnahmen sicher zu stellen. Dazu gibt es besondere Dienste und Einheiten, die diesen Schutz sicher stellen. Zudem gibt es eine Unterscheidung zwischen Katastrophenschutzmaßnahmen und Zivilschutzmaßnahmen.

Katastrophenschutz und die spezielle Bedeutung

Bei Großschadenslagen wird der Katastrophenschutz tätig, wenn örtliche Rettungs- und Einsatzkräfte mit diesen Ereignissen überfordert sind. Im speziellen sind die Schäden etwa bei Hochwasser oder Sturmschäden mit erheblichen Schäden und hier geht es darum das Einsatzkräfte der üblichen Gefahrenabwehr zu ergänzen. Hierzu hat der Staat das Technische Hilfswerk (THW) und extra Katastrophenschutz Einrichtungen etwa beim Roten Kreuz geschaffen.

Diese Einheiten besitzen eine eigene Kommando- und Führungsstruktur. Es geht auch darum Einsatzkräfte optimal zu koordinieren. Hier sind die Verwaltungseinrichtungen etwa bei den Kreisverwaltungen und politisch gewählte Gremien mit in diese Struktur des Katastrophenschutz eingebunden. Jeder Landkreis hat einen eigenen Katastrophenschutzstab in dem der Landrat als Hautverwaltungsbeamter den Vorsitz hat und mit seinen Mitarbeitern die Rettungsmaßnahmen beim Katastrophenschutz koordiniert.

Auch die Einsatzdauer der Katastrophenlage beschäftigt diese Einsatzkräfte und hier sind ausreichende Einsatzkräfte angesiedelt, die auch über die nötige Kompetenz der Rettungsmaßnahmen verfügen. So ergibt sich eine sinnvolle Nutzung von materiellen und personellen Ressourcen, die im Katastrophenschutz gewährleistet sind. Das nähere dazu ist in einem speziellen Katastrophenschutzgesetz geregelt. Alle abwehrenden und vorbereitenden Maßnahmen sind in einer gemeinsamen Abwehr der Gefahren gebündelt. Hier findet man viele private Hilfsorganisationen und ach die örtlichen Feuerwehren, sowie das technische Hilfswerk als Organisation. Zusätzlich sind in den Katastrophenschutz viele Berufe des Gesundheitswesen, die Polizei und die Bundeswehr mit eingebunden. Diese Einsatzkräfte können bei Bedarf mit alarmiert und aktiviert werden.

Der Zivilschutz und seine Organisation

Beim Zivilschutz spricht man vom Schutz der Zivilbevölkerung in Krisenzuständen. Diese Aufgabe ist eine reine Bundesangelegenheit und wird über das entsprechende Gesetz genau geregelt. Der Zivilschutz arbeitet mit freiwilligen Hilfskräften und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz ist die zuständige Behörde, die den Zivilschutz in Krisenfällen verwaltet.

Zu den Organisationseinheiten und Hilfseinheiten des Zivilschutz gehören die Feuerwehren, der Arbeiter Samariter Bund, die Johanniter Unfallhilfe, das Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst und die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk. Zudem ist die Organisation mit entsprechenden Regie-Einrichtungen der Koordinierung ausgestattet, die sich bei den Landkreisen befinden. Diese tragen die Kurzbezeichnung ARKAT und diese Einheiten koordinieren den Schutz der Bevölkerung, etwa bei Kriegszuständen und anderen Krisen.

Man unterteilt hier noch in die Aufgabenbereiche des Brandschutz, des ABC Schutz und des Sanitätswesen. Zivilschutz unterliegt auch in gewisser Weise der individuellen eigenen Verantwortung eines jeden einzelnen, denn eine gewisse Bevorratung mit wichtigen Grundnahrungsmitteln gehört auch genannt, wenn man über Zivilschutz redet. Es geht an sich um den Schutz von Menschen und Tieren, bei Krisen und Kriegen.

Die einfache Darstellung des Katastrophen- und Zivilschutz

Bei der einfachen Erläuterung zu Katastrophen- und Zivilschutz ist eindeutig zu erkennen, dass es viele Einrichtung für diese Ereignisse gibt. Viele genannte Organisationen sind bei beiden Schutzmaßnahmen identisch und das Hauptaugenmerk liegt bei den Ursachen. Katastrophen entstehen durch unvorhergesehene Natur- und Unfallereignisse, beim Zivilschutz geht es in der Sache um Krisenintervention bei Kriegen und anderen Auseinandersetzungen.